Einpassen der 18x9-Längsholme in den Rumpf

2026-06-17

In den vergangenen Tagen habe ich die 18x9-Längsholme in den Rumpf eingepasst. Die Längsholmkerben in den Spanten wurden anfangs absichtlich kleiner gelassen als nötig, wie im Handbuch empfohlen. Wenn die Längsholme eingebaut werden, unterscheidet sich die Biegekurve von Bau zu Bau leicht, abhängig von Holzqualität, Faserrichtung und ähnlichen Faktoren.

Die Arbeit erfordert viel Messen, manuelle Korrekturen, Symmetrieprüfungen und noch mehr Messen. Ich habe mir bei diesem Prozess Zeit gelassen — und bin noch nicht fertig. Ich habe nun die seitliche Position der beiden unteren Längsholme festgelegt (die auf den Bildern oben zu sehen sind, da der Rumpf auf dem Aufbaurahmen umgekehrt liegt). Die Kerbentiefe muss noch angepasst werden, was etwas mehr Schleifen und Raspeln erfordert. Die wirkungsvollsten Werkzeuge für diese Arbeit erwiesen sich als eine japanische Zugsäge und ein Satz grober Holzraspeln.

Auf den Fotos ist zu erkennen, dass Spant C8 vom Aufbaurahmen entfernt wurde. Wie im Handbuch erwähnt, ist seine Längsposition nicht starr festgelegt und sollte der natürlichen Krümmung der Längsholme angepasst werden. Das stimmt tatsächlich: Der gesamte Heckteil der Längsholme folgt einer gleichmäßigen, sauberen Kurve. Sie auf C8 an seiner theoretischen Stationsposition zu zwingen, verzerrt diese Formlinie. Selbst eine Abweichung von nur 2 mm ist mit dem Auge erkennbar; das Holz wird eindeutig in eine unnatürliche Form gezwungen. Am besten lässt es sich so beschreiben: Eine feste Zwangsbedingung bei C8 fügt zwei Wendepunkte in das ein, was ein einziger sauberer Bogen sein sollte. Anstatt einer gleichmäßigen Kurve müsste der Längsholm an C8 seine Biegungsrichtung lokal umkehren, um die Zwangsbedingung zu erfüllen. Die kleinste Abweichung ist sofort sichtbar — und es sieht einfach falsch aus.

Continue Reading

Previous: 18x9-Längsholme – Teil 3: Reinigung der Schäftungen